11.09.2019 // Konferenz Nachhaltige Abfallwirtschaft

Mehr als ein Dutzend Unternehmen aus der Abfall- und Recyclingwirtschaft haben über zwei Jahre lang ihre aktuellen Aktivitäten diskutiert und über zukünftige Lösungen nachgedacht.

Drei Wertschöpfungsketten standen im Mittelpunkt:

  • Getrennte Erfassung, Wiederverwendung und Verwertung von Alttextilien
  • Getrennte Erfassung und Sortierung von Bauabfällen mit dem Ziel hochwertiger Verwertung möglichst im Hochbau
  • Wiederverwertung bzw. Wiederverwendung von Batterien und Akkumulatoren sowie Elektroaltgeräte (EAG) mit Akkubetrieb

Nachhaltiges Handeln in der Abfallwirtschaftsbranche konzentriert sich auf die Verwertung gebrauchter Materialien zur Schonung natürlicher Ressourcen auf einem möglichst hohen Niveau. Im Projekt wurden die einzelnen Wertschöpfungsketten auf Möglichkeiten für Schritte in Richtung nachhaltigeren Handelns analysiert. Prozesse und Wertschöpfung im Unternehmen können daran ausgerichtet werden einerseits durch Ressourcenschonung als Baustein der Nachhaltigkeit, andererseits mit dem Ziel, das Unternehmen für die Zukunft aufzustellen. Die Rahmenbedingungen von Globalisierung und Digitalisierung spielen hier eine wesentliche Rolle. Aus dem Projekt ergeben sich interessante Chancen für nachhaltigeres Handeln; auf der anderen Seite stehen aber auch Hindernisse u.a. in Folge des Rechtsrahmens bzw. dessen Vollzug.

Welche Zukunft ist erreichbar? Im Projekt erarbeitete Roadmaps mit

  • Werten und Zielen
  • Märkten und Technologien
  • Staatlichem Rahmen und politischen Hindernissen
  • Sowie den Kapazitäten zur Umsetzung

werden mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten der Abfallwirtschaft und für nachhaltige Entwicklung diskutiert.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programmflyer: