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Kreislaufwirtschaftsgesetz

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz setzt die EG-Abfallrahmenrichtlinie in einen deutschen Rechtsrahmen für die Abfallbewirtschaftung um. Gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz strebt die Bundesrepublik Deutschland an, eine Verwertungsquote für mineralische Abfälle von mindestens 70 % im Jahr 2020 sicherzustellen.

Die Bundesgütegemeinschaft Recycling-Baustoffe hat diese gesetzliche Festlegung einer Mindestquote von nur 70 % im Jahr 2020 kritisiert, da die Kreislaufwirtschaft Bau seit 20 Jahren Recycling- und Verwertungsquoten mineralischer Abfälle von über 90 % erzielt hat.
Im Übrigen spiegelt das Kreislaufwirtschaftsgesetz die Abfallhierarchie gemäß EG-Bauproduktenverordnung wider, wonach Recycling und Verwertung Vorrang vor der Beseitigung haben.

Die Bundesgütegemeinschaft Recycling-Baustoffe fordert seit geraumer Zeit, dass gütegesicherten Recycling-Baustoffe der Produktstatus zuerkannt wird.